Marina Reuscher







*1984


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Im Blick steht der Körper. Er bietet sich dar und entzieht sich zugleich. Er erprobt Positionen, ohne Fixierung zu verlangen. Er wendet sich hin, sehnt sich, umwirbt einen Zustand, der weder zu fassen noch festzuhalten ist: ein Bild des Selbst, das der Totalität trotzt.

Anfangs ist der Körper eingeschlossen in der pixeligen, unscharfen, fragmentierten Atmosphäre eines intimen, virtuellen Raums. Hier ist Kommunikation körperlich, gestisch, affektiv. Begehren ist Refugium; Sprechen und Handeln sind absent.

Im zweiten Teil lässt er ein Außen zu, der Raum wird erweitert, der Körper doubelt sich in seiner Unbeweglichkeit und im ungestalteten kindlichen Bewusstsein.
Das Erkennen ist unmittelbar, unvollständig und flüchtig, als Abbild jedoch letztlich von größerer Authentizität.
 
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